Kurz-Info

436535_original_r_by_rolf-handke_pixelio-de (Wider besseren (Klima)- Wissens: knickt Politik vor Konzernen ein?) Quelle: Rolf Handke_pixelio.de
27.08.2018 – 19:04 Uhr (zuletzt bearbeitet: 28.08.2018 – 12:33 Uhr)

Wider besseren (Klima)- Wissens: knickt Politik vor Konzernen ein?

Dramatische Veränderungen – trotzdem weiter mit der Braunkohle?
Wo ist die Stimme der (Klima)- Kanzlerin?

Angesichts einer Jahrhundert- Trockenheit sind viele Menschen besorgt. Dennoch wird weiter gerodet und argumentiert, es gäbe sonst Energie-Versorgungslöcher. Kann das stimmen? Kanzlerin Merkel hat 2013 bewiesen, dass nach Fukushima ein Atomausstieg machbar ist- trotz gewaltiger Gegenwehr. Das hat ihr viel Respekt eingebracht. Aber: geht das nicht genauso schnell und rigoros bei der CO2- trächtigen Braunkohleverbrennung? Muss dafür „auf die Schnelle“ ein weiteres Naturgebiet verschwinden? Das riecht nach irreversiblen Schnellschüssen, bevor politische Entscheidungen der Kohlekommission reifen.

Die Frankfurter Rundschau berichtet am 20.08.2018:

Braunkohle

RWE will Fakten schaffen

Der Hambacher Forst gilt als Symbol für den Konflikt zwischen Befürwortern und Gegnern der Braunkohle. RWE plant, weitere Teile des Waldes für den Tagebau abzuholzen – obwohl die Kohlekommission noch tagt.

von Thorsten Knuf

Eskalation im Streit um die Zukunft der Kohleverstromung in Deutschland: Der Energiekonzern RWE hat Forderungen nach einem Braunkohle-Moratorium offiziell eine Absage erteilt und klargestellt, dass er seine vorbereitenden Arbeiten für eine Erweiterung des Tagebaus Hambach im Rheinischen Revier fortsetzen wird. Ab Oktober dieses Jahres werde das Unternehmen wie geplant weitere Teile des Hambacher Forstes roden, heißt es in einem Brief von RWE-Vorstandschef Rolf Martin Schmitz an die vier Vorsitzenden der Kohlekommission der Bundesregierung. Das Schreiben liegt der Frankfurter Rundschau vor.

Den gesamten Bericht lesen Sie hier.
HP


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