Kurz-Info

spiegel-online (Glasfaser-Piraterie made in Bonn) Quelle: http://www.spiegel.de
02.08.2018 – 17:22 Uhr (zuletzt bearbeitet: 22.08.2018 – 15:21 Uhr)

Glasfaser-Piraterie made in Bonn

Gesetzeslücke wird von TeleKom zum Nachteil investierender Firmen ausgenutzt

Spiegel Online beschreibt, wie nachteilig sich ein „nicht wasserfestes Gesetz“ ausnutzen lässt. Im betroffenen Fall bedient sich die TeleKom der vom Staat geförderten Maßnahmen zur Verlegung von Glasfaser-Technologie anderer Anbieter: das eigene Rohr wird bei Bodenöffnung ohne eigenen Kostenaufwand einfach dazu gelegt und niemand kann was dagenen haben- ist ja legal! Was im Falle des späteren Anschließens passiert, düfte jedem klar sein.

 

Breitbandausbau Regierung plant Gesetz gegen Glasfaser-Piraten

Wenn ein Konkurrent ein Glasfaserkabel verlegt, packt die Telekom ihr eigenes einfach mit in den Graben: Klingt dreist, ist aber legal. Nach SPIEGEL-Informationen will die Regierung diese Praxis stoppen.

von Stefan Schultz

Die Lücke war entstanden, als Ende 2016 das sogenannte Gesetz zur Erleichterung des Ausbaus digitaler Hochgeschwindigkeitsnetze (DigiNetzG) in Kraft trat. Dort heißt es unter Paragraf 77i, dass ein Telekommunikationsunternehmen bei öffentlich teilfinanzierten Bauarbeiten stets das Recht hat, ein Glasfaserkabel mitzuverlegen.

 

Diesen lesenswerten Bericht sehen Sie in vollem Umfang in diesem Link.
HP


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