Kurz-Info überregional

shoes-2709280_1280 (Debatte über Paragraf 219a) Quelle: Symbolbild pixabay.com
27.12.2018 – 12:38 Uhr (zuletzt bearbeitet: 29.12.2018 – 11:19 Uhr)

Debatte über Paragraf 219a

Das Kind hat Lebensrecht und Würde von Anfang an

Das Thema §219a ist bei einigen politischen Parteien immer noch präsent, wenngleich sich die Koalition zuletzt auf einen Kompromiss einigen konnte.

Nicht geändert hat sich die Position der CDU, die dem Schutz des Lebens Vorrang gibt, sich aber ebenso deutlich für umfassende Beratungen und Hilfen für Frauen in Not ausspricht. Diversen Versuchen, das Thema „Schwangerschaftsabbruch“ in den Bereich kommerzieller Angebote/ Akquise ärztlicher Leistungen mit entsprechender Medienwerbung zu rücken, steht die CDU nach wie vor mit entschlossener Ablehnung gegenüber, denn diese Tendenzen sind mit ihren Werten unvereinbar.

Die Siegburger Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker, rechtspolitische Sprecherin der CDU, hat jetzt am 12.12.2018 in einem Gastbeitrag des Tagesspiegel erneut Stellung bezogen und dabei erklärt, dass es nicht um Beschränkung von Informationen geht, sondern um Trennung von Beratung und Eigeninteresse. Denn in dem Konflikt von Lebensrecht des Kindes und Selbstbestimmungsrecht der Frau haben professionelle Eigeninteressen der Ärzte nichts verloren.

Verwunderung muss aufkommen, wenn man bedenkt, dass Gesetzentwürfe von LINKEN, Grünen und FDP recht freizügige Formulierungen enthalten und dabei ohne jeden Gedanken an das Kind auskommen: Nach unserer Überzeugung hat ein Kind Lebensrecht und Würde von Anfang an. Es entwickelt sich ALS Mensch, nicht ZUM Menschen. 

Den gesamten Gastbeitrag lesen Sie hier.
HP/NK


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