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connection-4884862_1280-pixabay (Altes Gedicht an die „Ungläubigen“)
  • Quelle: pixabay.com
14.02.2021 – 13:21 Uhr (zuletzt bearbeitet: 14.02.2021 – 13:53 Uhr)

Altes Gedicht an die „Ungläubigen“

Hinweis an QUERDENKER
Leugner und Verschwörungsgläubige

In „Steingarts Morning Briefing“ wurde ein altes Gedicht in die Aktualität dieser Tage versetzt:

Auf Twitter sorgt ein Gedicht für Furore, das vor über 100 Jahren verfasst wurde. Es heißt “Die Grippe und die Menschen“ und ist 1920 in der schweizerischen Satirezeitschrift „Nebelspalter“ erschienen. Es geht um den Ruf des Volkes nach Härte und Verbot. Und pikanterweise klingt dieses Gedicht als sei es in der Jetztzeit verfasst, als Antrag des Volkes auf den Hammer-Lockdown:

 

„Als Würger zieht im Land herum

Mit Trommel und mit Hippe,

Mit schauerlichem Bum, bum, bumm,

Tief schwarz verhüllt die Grippe.

Sie kehrt in jedem Hause ein

Und schneidet volle Garben –

Viel rosenrote Jungfräulein

Und kecke Burschen starben.

Es schrie das Volk in seiner Not

Laut auf zu den Behörden:

,Was wartet ihr? Schützt uns vorm Tod.

Was soll aus uns noch werden?

Es ist ein Skandal, wie man es treibt.

Wo bleiben die Verbote?

Man singt und tanzt, juheit und kneipt.

Gibt’s nicht genug schon Tote?‘“

HP


Anhang


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